Parodontose

Die früher als „Parodontose“ bezeichnete Krankheit des Zahnbettes wird durch eine Entzündung im Bereich der Zahnwurzel verursacht. „Parodont“ bedeutet um den Zahn herum und meint damit den ganzen Zahnhalteapparat, d.h. das Zahnfleisch, den Knochen und das Aufhängesystem (Fasern, Zement).

Alles was entzündet ist, bekommt in der Medizin die Endung „-itis“. Wenn das Parodont (Zahnhalteapparat) also entzündet ist, heißt das im Fachchinesisch „Parodontitis“. Womit wir wieder am Anfang wären: Die Parodontose ist eigentlich eine Parodontitis.

Früher glaubte man, der Rückgang des Zahnfleisches sei eine Art entzündungsfreie Verschleißerscheinung. Daher kam der Name „Parodontose“, wobei die Endung „-ose“ auf den Verschleiß, die Abnützung  hinweisen sollte, wie zum Beispiel auch bei der „Arthrose“ (Gelenkverschleiß).

Parodontitis ist eine Volkskrankheit!

Jeder zweite Erwachsene ist davon betroffen 

Bei Parodontitis droht Zahnverlust

Parodontitis führt zu einem langsamen Abbau des Zahnhalteapparates. Hierbei werden Fasern, Knochen und Gewebe rund um die Zähne zerstört. Äußerlich ist dies durch einen Rückgang des Zahnfleisches und durch das Auftreten von längeren Zähnen zu beobachten. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt, so kommt es zu einem Abbau der Knochenstruktur bis hin zu einem Ausfall der betroffenen Zähne.